Antonia ist da

Das ist für die meisten soweit keine Überraschung. Aber Antonia soll in diesen Blog auch noch offiziell vorgestellt werden. Sie ist bereits 7 Monate alt und ich möchte bis zum Abschluss der Weihnachtsferien alles nacharbeiten.

Heute kurz eine knappe Schilderung der Geburt.

Nach einer langen erfolglosen Geburtseinleitung gab es dann doch wieder einen Kaiserschnitt. Um xx am 4. Mai war sie da. Sie war 51cm groß und knapp über 4kg schwer.

Mein zweites Wunder! Wunderschön und total wach hat sie uns begrüßt.

Ein toller Tag. Bald gibt es mehr.

Wortkreationen

Eins von Livias Lieblingsspielen ist es Baby zu spielen, bzw. genaugenommen Mama. Denn einer von uns ist dann das Baby. Meistens muss Silke dafür herhalten, ich bin Livia dafür meist nicht kooperativ genug. Wenn ich dann ins Spiel dazu komme, schlüpfe ich für Livia in unterschiedliche Rollen, manchmal bin ich der Papa vom Baby (also ihr Mann), manchmal der Bruder vom Baby und manchmal auch irgendwie alles gleichzeitig. Heute war ich sowohl Livias Bruder als auch der Bruder vom Baby. Und als Silke sie gefragt hat, was das dann sei, sagte Livia ganz trocken:

Onkelkind.

Wir haben jedenfalls Tränen gelacht…

Ach – und noch was. Zwar keine Wortkreation im engeren Sinne sonder eher Agathe Bauer: Meine Freisprecheinrichtung im Auto meldet auf Englisch, wenn sich das Telefon verbunden hat „Phone 2 connected“. Als Livia das hörte legte sie den Kopf schief, guckte mich an und fragte laut:

Turmschnecke?

Livia kann auch ohne Stützräder Fahrrad fahren!

Silke hat Recht gehabt:

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Sie ist zwar noch etwas unsicher bei der Geradeausfahrt und auch beim Losfahren braucht sie noch Hilfe – aber Livia konnte heute nach wenigen Minuten ohne Stützräder Fahrrad fahren.

Ich war ja noch skeptisch, da Livia mit den Füßen nicht bis auf den Boden kommt, und wollte dementsprechend noch etwas warten. Aber Versuch macht klug und so kamen die Stützräder heute ab. Und siehe da: es klappt.

Offensichtlich hilft das Laufradfahren da sehr. Ich habe es (ohne vorher ein Laufrad gehabt zu haben) damals nicht so schnell gelernt.

Freche Maus im Biergarten

Christi Himmelfahrt haben wir eine kleine Radtour (diesmal hat es auch mit Livia besser geklappt) zum Haus Müllestumpe gemacht. Wir haben die Campingstühle mitgenommen und uns an den Spielplatz gesetzt. Im angrenzenden Biergarten gab es zur Saisoneröffnung nette Livemusik und irgendwann haben wir uns natürlich auch dahin gesetzt und etwas gegessen und getrunken.

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Donatuskirmes in Euskirchen

Heute haben wir einen Abstecher nach Euskirchen zur Donatuskirmes gemacht. Sie zieht sich vom Rand der Fußgängerzone hin zum Charleviller Platz.

Livia ist ein paar Mal Karusell gefahren und war mit Ralf auf der Riesenrutsche. Und Entenangeln war auch noch drin.

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Leider hört Livia im Moment nicht immer gut auf uns und ist dann aus Protest sogar von uns auf dem Kirmesplatz weggelaufen. Das trübt natürlich den Spaß und Livia musste den ganzen Rückweg wie ein kleines Kind bei uns an der Hand gehen.

Ausflug nach Aachen

Das hatten wir schon länger mal vor – mit dem Zug nach Aachen fahren und uns die Stadt ein wenig ansehen. Ich war mal mit der Schule da (etwa 6. Klasse, wenn ich mich recht erinnere) und Silke irgendwann mal mit dem Bus – aber das ist eine andere Geschichte.

Von Sechtem aus sind wir mit der Mittelrheinbahn nach Köln Hbf gefahren (Livia: „Hier waren wir schon mal“ – sie verwechselte es allerdings mit dem Flughafen), von dort ging es mit dem Regionalexpress weiter bis Aachen.

Mit dem Bus sind wir dann bis zum Elisenbrunnen gefahren und sind dann zu Fuß durch die Innenstadt gestiefelt.

Unterwegs stießen wir auf dieses ungewöhnliche Klettergerüst (mit eingebautem Karusell), das Livia natürlich erst mal ausgiebig erkundete.

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(auf dem zweiten Bild ist sie gerade auf der Leiter und mit der pinken Jacke hinter dem pinken Luftballon kaum zu sehen)

Natürlich waren wir auch im Dom, haben die gesamte Fußgängerzone erkundet

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und es uns den Tag lang gut gehen lassen.

Nachmittags ging es dann wieder mit dem Zug zurück, hier noch ein Bild aus dem Zug.

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Erste Radtour

Zu Ostern hat Livia ja ein richtiges Fahrrad (mit Stützrädern) bekommen.

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Das hatten wir ja auch schon im Urlaub mit und sind damit auch ein paar Mal im Dorf umher gefahren, aber wir waren dabei eigentlich immer zu Fuß unterwegs.

Heute haben wir unsere erste „größere“ Radtour zu dritt gemacht, wir sind runter zur Rheinfähre und zurück geradelt. Die Fahrt war natürlich etwas nervenaufreibend, da wir uns auch das erste Mal so richtig im Straßenverkehr bewegten und nicht neben Livia herliefen – also auch nicht so gut eingreifen konnten. Silke fuhr voraus, dann kam Livia und ich bildete mit dem Radanhänger das Schlusslicht. Somit gab es für Livia ständig Kommandos von  hinten: „Fahr weiter“, „Du musst weiter treten“, „Guck nach vorne“, „Fahr langsamer“, „Rechts bleiben. RECHTS!“ und so weiter – ihr könnt euch das sicher vorstellen. Dementsprechend gibt es auch keine Fotos von unterwegs.

Auf der Rückfahrt bin ich dann vorgefahren und habe meine Stimmbänder geschont 🙂

Am Rhein haben wir es uns dann gemütlich gemacht und Livia hat im Sand gematscht. Das Wetter war zwar schon schön – aber zum Matschen waren die Regenklamotten die beste Wahl. Gegen Ende entstand dieses Bild.20150501_153604-1024

In nicht allzu langer Zeit wird sie sicherlich -statt nur so zu gucken- dann sagen: „Ey, musst du immer Fotos machen, wenn ich esse?“

Maiansingen in Buschdorf

Am 30. April 2015 war auf dem Buschdorfer Dorfplatz wieder Maiansingen angesagt. Leider hat das Wetter nicht ganz so gut mitgespielt – es war halt noch April 🙂

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Da der katholische Kindergarten Buschdorf es für nicht erforderlich hielt, die Aktion zu unterstützen, haben nur die Kinder vom evangelischen Kindergarten gesungen. Livia hat sich dann aber einfach dazugemogelt und zwei von den drei Liedern mitgesungen.

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