DER Pool

Darf ich vorstellen? DER Pool.

Seit Jahren nerve ich Robby schon damit, dass ich ein größeres Planschbecken will. In Anbetracht unserer – naja nennen wir es Größe – möchte ich einfach etwas mehr als die Füße ins Wasser strecken.

Bisher bin ich bei Robby damit absolut auf Granit gestoßen. In der Hitzewelle 2014, unmittelbar nach unserem verregneten Sommerurlaub, dann endlich die Erlösung.

Hier sehen Sie drei glückliche Frauen 😉

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Livias Kindergeburtstag

Diesen Tag werde ich so schnell sicher nicht vergessen.

Ich habe am 7. Juli wieder angefangen zu arbeiten, d.h. es war alles noch ganz frisch bei meinem neuen Arbeitgeber. Das allein war schon aufregend. Da Robby aber freitags nicht so lange arbeiten muss, haben wir beschlossen, es dennoch freitags zu versuchen.

Und dann kam alles anders als gedacht: Morgens um 11 Uhr rief mich meine Mutter auf der Arbeit an, dass in Buschdorf kein Strom sei. Das hat mich erstmal völlig kaltgelassen, weil normalerweise der Strom ja schnell wieder kommt. Tja, das habe ich aber auch nur gedacht.

Dieser Fall war leider besonders schwerwiegend, denn als ich um 13 Uhr nach Hause kam, war noch immer kein Strom da. Langsam wurde mir klar, dass ich ein wenig umorganisieren muss. Ich bin erst mal duschen gegangen, weil es so furchtbar heiß war und ich mich frisch machen wollte. Tja, dann fiel mir ein, dass Fönen nicht geht. Kaffee kochen auch nicht. Ich habe organisiert, dass eine Freundin Kaffee mitbringt, weil bei ihr kein Stromausfall war. Dann wurde mir langsam klar, dass ich weder in die Garage noch in den Garten kommen würde, denn wir haben elektrische Rolläden, die natürlich unten waren wegen der Hitze. Das Garagentor ist auch elektrisch angetrieben. Wir waren also ausgesperrt aus unserem eigenen Garten!!!

Robby sei Dank, gab es jedoch eine Lösung. Er ist nach gemeinsamem manuellen Hochheben unserer Rolläden in den Garten geklettert, hat von innen das Garagentor ausgehangen, denn sonst hätte ich nicht mal den Tisch decken können. Außerdem musste noch das Planschbecken aufgebaut werden sowie der Kindertisch. Das wurde dann alles ziemlich knapp und meine vorherige Dusch-Frische war mehr als dahin.

Kurz bevor die Gäste kamen, war ich völlig mit den Nerven runter, aber der Stromgott hatte dann doch noch ein Einsehen mit mir. Plötzlich war alles wieder da und der Kindergeburtstag verlief dann völlig ohne weitere Zwischenfälle 😉

Trotzdem habe ich seit diesem Tag wieder etwas mehr Respekt vor allen elektrischen Geräten 😉

Und ich danke Robby für seine vorausschauende Planung, denn er hatte den kompletten Kuchen am Abend vorher gebacken 😉

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Geburtstagsvorbereitung

Im Kindergarten ist es üblich, am Geburtstag für alle Kinder in der Gruppe Kuchen oder so mitzubringen, was dann vom Geburtstagskind an alle verteilt wird.

Da ich ja gerne Muffins backe, wusste ich schnell, was ich machen wollte. Das war die Ausrede, ein neues Muffinblech (für 24 Mini-Muffins) zu kaufen.

Damit es auch nach was Besonderem aussieht, habe ich mich für Fliegenpilz-Muffins entschieden. Als Basis dienten meine Lieblings Bananen-Schoki-Muffins, die mit roten Fondant belegt und mit weißen Fondant-Kreisen verziert wurden.

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36 Muffins, die mit 6-7 einzeln mit einem Strohhalm ausgestochenen weißen Punkten verziert wurden, die ich dann alle Stück für Stück mit einem Zahnstocher aufgelegt habe. Irgendwie hatte ich das bei meiner Überlegung unterschätzt. Aber Spaß gemacht hat es trotzdem. Ich hoffe nur, dass die anderen Eltern im Kindergarten mich nicht dafür hassen, die Latte ein Stück höher gehängt zu haben. *grins*

 

Straßenfest

Unsere Nachbarn haben die schöne Tradition, einmal im Jahr ein Straßenfest zu veranstalten.

Letztes Jahr lernte Livia dort unsere zukünftigen Nachbarn und deren Tochter Rieke kennen. Komisch, dass wir dazu nichts geschrieben haben. In einer anderen Altersgruppe wäre der Tag damals wahrscheinlich schon gelaufen gewesen – denn die beiden jungen Damen trugen das gleiche Kleid zur Feier.

Aber zurück ins Jetzt: Es wurden Tische, Stühle und Pavillions herausgeschleppt, der große Grill aufgebaut und schön geschmückt. Jeder brachte einen Beitrag zum Buffet mit, das Fleisch und die Getränke waren zentral gekauft worden.

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Die Kinder spielten bis in die Puppen auf der Straße – jeder konnte so lange aufbleiben, wie er wollte. Livia hat bis 22:30 durchgehalten.

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Wir noch ein bisschen länger 🙂

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Am nächsten Morgen wurde dann übrigens zusammen gefrühstückt – auch das ist eine tolle Tradition! Habe ich eigentlich schon gesagt, dass wir gerne hier wohnen?

Der Ballon

Livia spielt im Wohnzimmer mit einem Ballon.

Ich habe ihm immer zwischendurch mal einen Stups gegeben, damit Livia ihm wieder hinterher rennen kann. Dies wurde dann oft von einem lauten und vorwurfsvollen „Papa!“ begleitet. Also habe ich ihr gesagt, der Ballon sei von alleine an ihr vorbeigelaufen.

Nein Papa, der kann nicht laufen, der hat keine Füße. Der hat doch nur Flügel!

Ach so. Die hatte ich nicht gesehen.

Livia & Ninja

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Unsere Freundin Eva hat ein Pferd. Livia durfte auf Ninja reiten und hatte einen Riesen-Spaß!

Da ich persönlich immer eher viel Respekt vor Pferden hatte, war ich ganz gespannt, wie Livia das alles so findet. Sie war total begeistert, hat Ninja ohne Angst Leckerchen hingehalten (natürlich mit der flachen Hand) und ist drei Runden getrabt.

Abends im Bett hat sie gesagt: Da will ich nochmal hin!

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